Bunte Osterferien an der KGS Zugweg

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Bunte Osterferien an der KGS Zugweg

 

Auch dieses Jahr bestand für die Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule am Zugweg die Möglichkeit, an der Ferienbetreuung der offenen Ganztagsschule teilzunehmen.

Das Angebot war vielfältig und bot jedem Kind die Chance, sich spielerisch mit Kunst, und auch Mathe als Architekt und Architektin auseinanderzusetzen, kreativ zu werden, (denk-) sportlich aktiv zu sein oder einfach im Freispiel die Zeit zu genießen.

So wurden in der ersten Ferienwoche abstrakte Kunstwerke in Form von Masken „erwürfelt“ und stilecht gezeichnet, die kaum von den Kunstwerken Picassos zu unterscheiden sind. Darüber hinaus wurden Fadenbilder erstellt. Mit Nadel und Faden, wurden interessante, bunte Illusionen auf einem Stück Pappe geschaffen.

Außerdem wurden in der zweiten Ferienwoche mit geringsten Mitteln große architektonische Meisterwerke errichtet. Mit Holzstäbchen als Streben und Kichererbsen als Bindeglieder hatten die Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten, ihre Ideen zu erproben, in die Tat umzusetzen und kleine Konstruktionen zu erstellen. Auch Kneten konnten die Kinder; und zwar mit selbstgemachter Knete, die sie experimentell hergestellt haben.

Doch nicht nur Fingerspitzengefühl war in den Ferien gefragt. So gab es in der ersten Ferienwoche ein offenes Sportangebot, sowie Brettspielangebote, in denen Körper und Geist gefragt waren und die den Kindern viel Spaß bereitet haben.

Ist von Körper und Geist die Rede, muss auch ein weiteres besonderes Angebot werden, in dem diese zwei Komponenten miteinander verknüpft werden sollten. Es ging um Körperbewusstsein.

Auch das in den Ferien liegende Osterfest wurde vorbereitet. Es gibt verschiedene Herangehensweisen, überzeugt hat jedoch das Essen. Gemeinsam mit allen Kindern wurden Amerikaner gebacken, die zum traditionellen Thema Ostern verziert und dann verzehrt wurden. Das Auge isst mit.

Traditionen sind wichtig und bieten Halt. Deshalb wurde auch die Tradition der zahlreichen Spielplatzbesuche fortgeführt. Doch auch Innovation ist wichtig. So wurden neue Spielplätze erfolgreich ausprobiert. Ein Highlight waren dabei die Besuche des Bauspielplatzes („Baui“) des Kinder- und Jugendzentrums Köln im Friedenspark, die durch eine neue Kooperation ermöglicht wurden. Der „Baui“ ist ein von Kindern und Jugendlichen unter Anleitung der dortigen Pädagogen errichteter Spielplatz, der an einem alten Fort verortet ist. Wichtig für das Konzept ist, dass Eltern und Betreuerinnen und Betreuer draußen bleiben. Es ist ein Ort der selbstständigen Selbsterprobung, des Grenzen-Testens und des Selbstwirksamkeitserlebens, der den Kindern sehr gut gefallen hat. Der Besuch ist kostenlos und ohne Anmeldung.

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